Wann du Slow Motion in Video-Ads verwenden solltest und wann besser nicht.
Der Standard: In Reels, TikToks und Werbevideos zeigen wir Produkte extrem gerne in edler Zeitlupe. Wir lassen Models genüsslich in Essen beißen, Drinks einschenken oder Hautpflege sanft verreiben.
Das Risiko: Wir glauben, Zeitlupe wirkt hochwertig und luxuriös. In Wahrheit schaltet das Gehirn deiner Kunden beim Anblick von verlangsamten Menschen unbewusst auf Abwehr.
Die Lösung: Bei Zeitlupe, läuft im Kopf deines Zuschauers ein automatisches Programm ab. Sein Gehirn unterstellt der gezeigten Person sofort eine Berechnung. Die Freude wirkt gespielt, die Szene unnatürlich und das Produkt verliert an Reiz.
Aber es gibt zwei konkrete Kniffe im Schnitt, mit denen du diesen Bumerang-Effekt komplett verhinderst.
Warum Zeitlupe deine Klickraten senkt und mit welchem einfachen Wechsel du deine Videos doch profitabel machst, zeige ich dir weiter unten.
Der Daten-Beweis: Wenn Zeitlupe Klicks verbrennt
Forscher um Yunlu Yin testeten den Zeitlupen-Effekt an echten Anzeigen auf Facebook. Die Videos waren absolut identisch, bis auf das Tempo:
- Video in Normalgeschwindigkeit: Erzielte eine Klickrate (CTR) von 2,17 %.
- Exakt dasselbe Video in Zeitlupe: Stürzte auf eine Klickrate von 1,77 % ab.