Platziere Objekte auf der rechten Seite.
Der Standard: Wir setzen unsere Produkte bildmittig und makellos in Szene. Der Kaffeebecher, der Burger oder die Shampoo-Flasche thronen symmetrisch im perfekten Licht.
Das Risiko: Genau diese perfekte Symmetrie macht den Kunden extrem passiv. Er betrachtet das Produkt zwar, verspürt aber null physischen Drang, es in die Hand zu nehmen. Solange das Gehirn auf "Nur Schauen" gepolt ist, bleibt die Kaufbereitschaft im Keller.
Die Lösung: Mit der richtigen Platzierung des Produkts löst du die im Kopf deines Kunden einen unwiderstehlichen Reflex aus. Das bringt das Gehirn dazu, die Nutzung des Produkts motorisch zu simulieren und erzeugt das Gefühl von psychologischem Besitz.
Wie du diesen Wahrnehmungs-Hebel für physische und sogar für völlig unsichtbare Produkte (wie Dienstleistungen) nutzt, zeige gibt es hier und jetzt.
Der Daten-Beweis: Die Macht der dominanten Hand
Zwei unabhängige Forschungsteams haben gemessen, was passiert, wenn man Bilder exakt auf die Anatomie des Kunden zuschneidet.
Die Ergebnisse:
1. Der Henkel- und Löffel-Test:
- Forscher zeigten Kunden Werbebilder für Joghurt, bei denen der Löffel entweder auf der rechten oder linken Seite lag.