Der Standard: Wir stellen ein Glas auf mit: „Trinkgeld“ oder „Jetzt spenden“. Wir appellieren an das schlechte Gewissen oder den Altruismus.
Das Risiko: Reine Bitten werden oft ignoriert.
Die Lösung: Das „Vorlieben-Duell“. Wenn du die Spende in eine Abstimmung über die eigene Identität verwandelst, verdoppelt sich das Ergebnis.
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Erfahre, warum ein einfacher Konflikt auf der Theke mehr Umsatz bringt als der charmanteste Service – und wie du das Prinzip digital und analog anwendest.
Warum geben Menschen kleine Beträge? Nicht, um die Welt zu retten, sondern um sich gut zu fühlen.
Die Forscher Rifkin, Du und Berger fanden heraus, dass wir dieses „Gutfühlen“ massiv verstärken können, indem wir dem Kunden erlauben, durch die Gabe etwas über sich selbst auszusagen.
Die Evidenz: Katzen vs. Hunde
In einem Feldexperiment in einem Café in North Carolina ersetzten die Forscher das normale Trinkgeldglas durch zwei Gläser.
- Beschriftung Glas A: „Hunde“
- Beschriftung Glas B: „Katzen“
- Die Aufforderung: „Stimme mit deinem Trinkgeld ab!“
Die Ergebnisse:
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